Pressemitteilung

LEADER

Neuer Mustergarten in 2018: Der Seepark Zülpich ist ein Teil des ersten LEADER-Projektes „Rheinisches Zentrum für Gartenkultur“ der Zülpicher Börde.

Jetzt ist es offiziell: Im Seepark Zülpich wird ein Teil des neuen „Rheinischen Zentrums für Gartenkultur“ entstehen. Dieses Projekt ist das erste in der LEADER-Region Zülpicher Börde, welches mit Finanzmitteln aus der Europäischen Union gefördert wird.

„Das `Rheinische Zentrum für Gartenkultur´ ist ein gemeindeübergreifendes Gemeinschaftsprojekt mit mehreren Standorten in Erftstadt, Weilerswist und Zülpich“, sagt Christoph M. Hartmann, Geschäftsführer der Seepark Zülpich gGmbH. Insgesamt 250.000 Euro soll das Gesamtprojekt kosten, der darin enthaltene Förderanteil der Europäischen Union beträgt etwa 121.000 Euro, zusätzlich beteiligt sich das Land Nordrhein-Westfalen mit circa 30.000 Euro. Wie bei LEADER-Projekten üblich entfallen damit knapp 35 Prozent der Gesamtkosten auf den Antragsteller.

Die Zülpicher Börde hat aufgrund ihrer furchtbaren Böden eine lange gartenbauliche Tradition, die bis vor die Römerzeit zurückreicht. Diese Tradition soll der Bevölkerung mit einem Rundumpaket aus Mustergärten, Workshops und Events näher gebracht und Kenntnisse über die regionaltypische Gartengestaltung der Region vermittelt werden. Das Ziel des „Rheinischen Zentrums für Gartenkultur“ ist es die Identitätsbildung zu fördern, die Lebensqualität in der LEADER-Region Zülpicher Börde zu verbessern und nachhaltige, positive Impulse für das örtliche Erscheinungsbild der Orte und Dörfer zu geben.

Einer der drei geplanten Gärten wird ab dem kommenden Jahr 2018 im Seepark Zülpich entstehen und Teil der dort bereits vorhanden und überregional einmaligen Mustergartenausstellung sein.

Foto: LAG Zülpicher Börde e.V.

v.l.n.r.: Carla Neiße-Hommelsheim (stellv. Vorsitzende LAG Zülpicher Börde e.V.), Albert Bergmann (Vorsitzender LAG Zülpicher Börde e.V.), Ulf Hürtgen (Bürgermeister Stadt Zülpich), Christoph M. Hartmann (Geschäftsführer Landesgartenschau Zülpich 2014 GmbH), Peter Wackers (Regionalmanager), Guido Forst (Bezirksregierung Köln), Yvonne Sanna (Bezirksregierung Köln)